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Ärzte setzen sich für den staatlichen Hörgeräte-Einkauf ein

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Jetzt mischt sich auch die Ärztegesellschaft FMH in den Hörgeräte-Streit ein. Sie stellt sich hinter den bundesrätlichen Vorschlag zur 6. Revision der Invalidenversicherung (IV).  «Die FMH befürwortet die Möglichkeit, Hilfsmitte zentral einzukaufen», sagt Präsident Jacques de Haller. «So können die heute überhöhten Margen und Preise gesenkt werden. Allein das Erwägen einer Ausschreibung kann preissenkend wirken.»
Die umstrittene Regelung über die öffentliche Ausschreibung betrifft nicht nur die Hörgeräte, sondern alle Hilfsmittel wie zum Beispiel auch Rollstühle. Der Bund hofft so, der sanierungsbedürftigen IV jährliche Einsparungen von knapp 50 Millionen Franken zu ermöglichen.
Ob das Parlament dem Wunsch des Bundesrats folgt, ist noch offen. Die ständerätliche Sozialkommission hat zwar mit der Behandlung der6. IV-Revision begonnen, die Detailberatung aber auf Mitte Mai verschoben, wie Kommissionspräsident Alex Kuprecht sagt. Das Ziel sei aber noch immer, die IV-Revision im Sommer in den Rat zu bringen.

Für pro audito schweiz ist dies eine willkommene Unterstützung.

Artikel aus  Sonntag / MLZ; 25.04.2010; Seite 23

Weitere Informationen zum Thema: www.pro-audito.ch