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So wird Griechenland gerettet von Wolf Buchinger

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Die EU macht mal wieder alles falsch und verteilt die 12 Milliarden naiv mit viel Hoffnung und nicht mehr. Das Rettungspaket müsste nach unsern menschlich-relevanten Recherchen so aussehen:

2 Milliarden zum Umbau der Akropolis: Hier werden in Zukunft alle Volksvertreter in mittlerem Luxus in einem riesigen historischen Hotel eingesperrt. Ihre einzige Aufgabe wird sein, Touristen zu führen und dabei erklären, wieso Griechenland von der Urdemokratie zur paneuropäischen „Papanimmtallespolis“ mutieren konnten.

griechischer Euro

3 Milliarden zum umrüsten aller Ouzodestillerien soll es in Zukunft nur noch alkoholfrei geben. Als direkte Folge der suchtpräventiven Trockenlegung wird eine Verdreifachung der griechischen Volksarbeitskraft erwartet,

was das Gesamtproblem schon fast löst.

4 Milliarden zur Sanierung der Nordstadt: Hier im Schatten der Akropolis soll eine Plattenbausiedlung für 1,5 Millionen Chaoten gebaut werden, kein Luxus, keine Polizei, keine sozialen Einrichtungen; sie werden sich so lange selbst überlassen, bis sie untertänig aus dem Ghetto kriechen.

3 Milliarden für einen Siebentragekrieg gegen die Türkei: Damit wird das Volk motiviert, gegen einen Erzfeind mehr griechisch zu denken. Gekämpft wird mit Altbeständen von brutalem Reizgas und Ouzoflaschen als Handgranaten. Mit diesen Massnahmen bräuchte Griechenland keine Hilfe mehr von aussen, es wäre für sehr lange Zeit mit sich selbst sinnvoll beschäftigt und könnte in zwei- bis dreihundert Jahren eine eigene Identität entwickeln oder die alte hellenische wiederentdecken.

Nebelspalter 6/2011

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